Dann begann die Zeit des DTP

Mit dem AMIGA 500 ging es richtig los.

Den XZ-81 habe ich, wie erwähnt, 1979 bekommen. Darauf folgte – ich glaube 1983 – der Commodore C-64, der dann bis 1987 halten sollte. In diesem Jahr bekam ich den AMIGA 500 von Commodore von meinem Vater geschenkt. Dieses war ein Computer mit einem echten preemptive Multitasking Betriebssystem, Fensteroberfläche und Mausbedienung, eine irrsinnig gute Grafik mit bis zu 4096 Farben, 512 KByte Speicher und integrierten Diskettenlaufwerk. Man darf nicht vergessen: zu dieser Zeit waren die meisten PCs mit einem spartanischen DOS unterwegs. Windows lag gerade in der Version 2.0 vor und war alles Andere als praxistauglich. Professionelle Monitore hatten zu dieser Zeit Grün/Schwarz oder Amber/Schwarz zu sein. Und da kam der Amiga mit 4096 Farben und Fensteroberfläche die in den Leistungen dem erst 8 Jahre später erschienenen Windows 95 ebenbürtig war.

Ab nun war es aus mit programmieren. Jetzt wurde das Schreiben von Programmen viel komplizierter. Man musste Rücksicht auf andere gleichzeitig laufende Programme nehmen und sich mit dem System arrangieren. Außerdem sahen sie nicht wie andere Programme mit der coolen Fensteroberfläche aus und waren extrem langsam.

So begann ich nun erstmals fertige Programme zu kaufen. Das erste Programm war das legendäre 'Deluxe Paint' und schon bald folgte mein erstes DTP Programm 'Page Stream'. Mit diesem Programm konnte ich erstmals einen Buchstaben auf eine A4-Seite vergrößern ohne dass er aus Würfeln mit einer Kantenlänge von ca. 1 cm bestand. Der Text sah einfach klasse aus, selbst auf meinem 9-Nadel-Drucker.

Von nun an geht es eigentlich ziemlich schnell: ca. 1988 fing ich an meine Schulunterlagen – ich besuchte als bereits erwachsener Mensch die FOS (Fachoberschule) – zu gestalten. Dann folgten Visitenkarten, Briefpapier und Speisekarten. Als ich 1989 mit meinem Studium „Anlagenbetriebstechnik“ begann, verdiente ich mir bereits meinen Lebensunterhalt mit allen möglichen Gestaltungen. In dieser Zeit bekam ich auch die ersten professionellen Anzeigenaufträge von Firmen aus der Computerbranche.

 

Gerhard Uhlhorn Seite 3

Name: Gerhard Uhlhorn

Geburtstag: 10.06.1964

Geburtsort: Hamburg

Beruf: Maschinenschlosser
und Mediengestalter

Schulbildung: Fachhochschulreife

Hobby: Technik



Aus dem Inhalt


Wer bin ich

ein kleiner Lebenslauf


Wie alles begann

1979: Sinclair ZX81


Dann begann DTP

1987: AMIGA 500


Der berufliche Umstieg

1994: Arbeit in der Litho


… und heute?

2004: Wieder selbständig!


… was sonst noch?

Prozessrechner usw.


Kalkulation offengelegt

über meinen Stundensatz



Meine tägliche Lektüre:


Stundensatz

Kalkulatorisch müsste ich, wenn ich für Sie als freier Mitarbeiter arbeite, etwa 40,30 Euro pro Stunde, und wenn ich mit meinen eigenen Geräten und in eigenen Räumen (also selbständig) für Sie arbeite, etwa 56,20 EUR bekommen.   

Lesen Sie hier, wie ich meinen Stundensatz kalkuliere.

 

Der Commodore Amiga 500, echtes preemptive Multitasking, der Einstieg in DTP.

Der Amiga 2000, die professionelle Version des Amiga 500.

Mein letzter Amiga, der Amiga 3000, damals eine richtige „Rennkiste“.